WER WIR SIND

Projektdaten

Artificial Intelligence based Drone Design for various Applications (AIDA)

Förderzeitraum

08/2026 - 01/2029

Forschungsbereich

Logistik

Projektleitung

F&E GmbH

Verbundpartner

Hochschule für Angwandte Wissenschaften Kiel

TECCON Consulting & Engineering GmbH

Assoziierte Partner

Scuddy GmbH & Co. KG

Gesamtziel des Vorhabens


Mit dem Projekt AIDA will die UAM-InnoRegion-SH die Entwicklung von Drohnen für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche deutlich flexibler und effizienter machen. Dafür baut AIDA auf den Ergebnissen des Projekts AERO-SH auf und erweitert dessen digitalen Entwicklungsprozess um künstliche Intelligenz. Ziel ist ein intelligenter Drohnenkonfigurator, der für einen konkreten Einsatzzweck ein möglichst passendes Drohnendesign ermittelt.


Dabei gibt es nicht die eine optimale Drohne für alle Aufgaben: Je nach Einsatz spielen beispielsweise Nutzlast, Reichweite, Energiebedarf, Wetterbedingungen, Sicherheit oder Kosten eine unterschiedliche Rolle. Um diese Anforderungen bestmöglich miteinander zu verbinden, werden Daten aus der virtuellen Entwicklung mit realen Flug- und Umgebungsdaten zusammengeführt. So soll das System kontinuierlich dazulernen und zukünftige Drohnen noch gezielter an ihren späteren Einsatz anpassen können.


Wie vielseitig dieser Ansatz ist, zeigen vier denkbare Anwendungsszenarien aus Schleswig-Holstein. Angedacht sind eine Lastdrohne für Sylt mit bis zu 100 Kilogramm Nutzlast und 50 Kilometern Reichweite, eine wetterfeste Versorgungsdrohne für die Halligen mit bis zu 200 Kilogramm Nutzlast, eine Langstreckendrohne für Medikamententransporte im Raum Heide sowie eine Beobachtungsdrohne für das Wattenmeer. Damit reicht das Spektrum von Logistik und Daseinsvorsorge bis hin zur Umweltbeobachtung.

Auch Nachhaltigkeit spielt bei AIDA eine wichtige Rolle. Die Drohnen sollen möglichst ressourcenschonend gefertigt und so konstruiert werden, dass einzelne Bauteile einfach repariert oder ausgetauscht werden können. Untersucht wird unter anderem der Einsatz von 3D-Druck mit recyclingfähigen Materialien. So soll nicht nur das Fliegen, sondern bereits die Entwicklung und Herstellung der Drohnen nachhaltiger gestaltet werden.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schritt von der Entwicklung in die Praxis. Für die geplanten Anwendungsszenarien sollen die notwendigen Voraussetzungen für Test- und Betriebsflüge geschaffen werden. Der Flugplatz Leck bietet dafür ein wichtiges regionales Erprobungsumfeld.



Langfristig soll AIDA zeigen, wie aus einem digitalen Baukastensystem und künstlicher Intelligenz passgenaue Drohnen für konkrete Herausforderungen im ländlichen und maritimen Raum entstehen können. Damit schafft das Projekt eine Grundlage für neue Produkte und Anwendungen und stärkt zugleich technologische Kompetenzen und Wertschöpfung in der Drohnenregion Schleswig-Holstein.


Weiterführende Informationen

Blog-Beiträge zum Projekt "AIDA"

Artikel: "Projektstart für AIDA: KI trifft Drohnenentwicklung!"

Ansprechpartner

Artificial Intelligence based Drone Design for various Applications

(AIDA)

Prof. Dr.-Ing. Jochen Immel

Fachhochschule Kiel

Jörg Manthey

TECCON Consulting & Engineering GmbH