WER WIR SIND
Projektdaten
Drohnenballett
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Innovative Showmöglichkeiten in der Luft
Verbundpartner
Zouber GmbH
Assoziierte Partner
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Gesamtziel des Vorhabens
Worum geht es im Projekt?
Im Verbundprojekt „Drohnenballett“ entwickeln die Kieler Drohnenfirma Zouber und die Technische Universität Hamburg (TUHH) eine neue Generation von Drohnenshows, die technisch deutlich flexibler, kreativer und effizienter planbar ist. Kern ist eine KI-basierte Flugpfadplanungs- und Steuerungstechnologie für Drohnenschwärme: Flugwege sollen automatisch berechnet werden, damit Shows schneller und kostengünstiger erstellt werden können. Gleichzeitig wird eine dynamische Steuerung entwickelt, mit der sich eine Show während der Aufführung anpassen lässt – zum Beispiel, um auf Zuschauerinteraktion zu reagieren. Ergänzend werden die neuen technischen Möglichkeiten gestalterisch erprobt, etwa durch fließende Übergänge zwischen Figuren („Morphing“) und interaktive Showelemente. Als zentraler Erprobungs- und Demonstrationsort dient der Flughafen Leck, der mit Gelände und Hangars gute Bedingungen für Tests, Proben und öffentliche Vorführungen bietet.
Wie zahlt das Projekt auf die Ziele der UAM-InnoRegion-SH ein?
- Akzeptanz & Sichtbarkeit von UAM/Drohnentechnologie: Drohnenshows sind ein starkes, öffentlich wirksames Format, um die Sicherheit, Präzision und Zuverlässigkeit von Drohnensystemen erlebbar zu machen und Vorbehalte abzubauen – ein wichtiger Hebel für die gesellschaftliche Akzeptanz von UAM-Anwendungen.
- Wertschöpfung, Innovation & Arbeitsplätze in der Region: Durch die Entwicklung marktfähiger Show- und Softwarelösungen stärkt das Projekt die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aus der Förderregion und schafft qualifizierte Arbeitsplätze (u. a. neue Stellen bei Zouber sowie wissenschaftliche Qualifizierung an der TUHH).
- Nutzung regionaler Infrastruktur: Der Flughafen Leck wird als Test- und Demonstrationsumgebung genutzt und damit als Baustein der regionalen Innovations- und Erprobungslandschaft weiter profiliert.
- Transfer in weitere UAM-Anwendungsfelder: Die Forschung zur dynamischen Schwarmflugplanung ist nicht nur für Shows relevant, sondern auch für Anwendungen, die für Schleswig-Holstein besonders interessant sind – z. B. Seenotrettung, Land- und Forstwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie Inspektion/Überwachung von Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen.
- Tourismus & nachhaltige Eventformate: Als emissionsfreie Alternative zu klassischen Feuerwerken können innovative Drohnenshows die Attraktivität von Veranstaltungen erhöhen und damit den Tourismus in einer landschaftlich und naturschutzfachlich sensiblen Region unterstützen.
Weiterführende Informationen
Blog-Beiträge zum Projekt "Drohnenballett"
Ansprechpartner
Drohnenballett - Innovative Showmöglichkeiten in der Luft

Prof. Dr. Olaf Landsiedel
Technische Universität Hamburg (TUHH)

Mark Alberts
Zouber GmbH




